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Tornado in Belgien

Tornado in Belgien

Tornados sind in Mitteleuropa besonders im Sommer keine Seltenheit. Auch im Herbst treten diese vorzugsweise im Mittelmeerraum auf, hier aber in Form von Wasserhosen. Montagnachmittag kam es aber in Belgien zu einer sogenannten Mesozyklone und in Folge auch zu einem Tornado.

Bei der Bildung eines Tornados spielt vor allem die Windscherung am Boden eine wichtige Rolle. Dreht der Wind mit der Höhe und nimmt dabei noch zu, ist dies die beste Voraussetzung für rotierende Gewitter. Diese werden in der Meteorologie auch Mesozyklone genannt. Grund für die Entwicklung eines so starken Gewitter ist meist ein kräftiges Tiefdruckgebiet, weil hier die nötige Richtungsänderung des Windes am Boden vorhanden ist.

Das Tief BRIGITTE, welches uns schon seit einige Tagen beschäftigt, lieferte nun in Belgien die nötige Windscherung. So kam es gestern um etwa 17:30 nordöstlich von Antwerpen zu einem Tornado.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Über größere Schäden wurde bisher noch nicht berichtet. Aufgrund der Entwicklung abseits von Städten oder größerer Infrastruktur sind dies aber auch nicht zu erwarten.

Für Anfang Oktober ein eher seltenes und imposantes Naturschauspiel.

Quelle Titelbild: https://twitter.com/KerkhofWouter